Dienstag, 28. Mai 2013

Weitere geplante Projekte

Immer wenn ich eine Weile an einem Modell gearbeitet habe, verliere ich ziemlich schnell die Motivation. Deshalb habe ich meistens mehrere Modelle, die ich nebenher anmale bzw. zusammenbaue. Im Moment arbeite ich nur am Königstiger (mehr oder weniger). Daneben habe ich noch irgendwo mein vor fast einem Jahr angefangenes Afrika-Diorama rumliegen. Nach dem Königstiger wollte ich mit einer Junkers Ju 52 anfangen. Normalerweise bin ich nicht so der Flugzeugbastler, aber diese hats mir dann doch angetan :)


Der Bausatz der Junkers Ju 52/3m ist von Italeri und im Maßstab 1:72. Der dreimotorige Flugzeugtyp ging aus einem einmotorigen Frachtflugzeug hervor. Die beiliegenden Abziehbilder haben mir aber alle nicht so sehr gefallen. Vorweg hatte ich mich im Internet schon nach anderen Versionen umgesehen und bin fündig geworden:


Bei ebay habe ich für das Modell Abziehbilder für die Olympia-Version von 1936 gefunden. Falls irgendjemand zufällig noch brauchbare Originalfotos von dieser Maschine hat, kann er mir diese gerne zukommen lassen. Bisher habe ich lediglich ein mehr oder weniger brauchbares Foto vom Berliner Flughafen Tempelhof gefunden. Die Abziehbilder sind von PEDDINGHAUS-Decals. Im großen und ganzen hat peddecals eine große Auswahl an Abziehbildern zu allen möglichen Modellen und stellen auch kundenspezifische Verisonen auf Anfrage her.

Während meinem Urlaub, in dem ich durch Deutschland unterwegs war, habe ich auch das Deutsche Panzermuseum in Munster besucht. An dem Wochenende war zufällig noch die Militärmodellbauausstellung. Leider war deswegen etwas viel los und man konnte kaum um die ausgestellten Originale laufen geschweige denn Fotos schießen ohne dass irgendjemand durchgelaufen wäre... Nichtsdestoweniger ein schöner Museumsbesuch. Natürlich konnte ich das Museum nicht verlassen ohne etwas gekauft zu haben. Neben dem Museumsführer wurde es dann noch ein Tiger I im Maßstab 1:16 von HobbyBoss. Eigentlich wollte ich mir erstmal eine Weile keine neuen Modell kaufen, da ich noch genügens ungeöffnete Bausätze rumliegen habe, aber bei dem Preis von 59€ konnte ich einfach nicht widerstehen :D


Mit einer Länge von 53 cm und einer Breite von 22 cm ein Monster. Bin mal gespannt, welche Upgrade Sets es dafür geben wird. Zumindest ein paar Fotoätzteile soll es laut Verkäuferaussage bald geben. Für den Preis ist das Grundmodell aber ziemlich gut. Da bekommt man andere Modell im Maßstab 1:35 für. Das tolle an dem Modell ist außerdem, dass es auf RC aufgerüstet werden kann. Obwohl ich da etwas skeptisch bin, da doch fast alle Teile aus Plastik sind.

Geplant war für den großen Tiger I eine Art Videoblog zum Baufortschritt. Mal sehen was daraus wird. Wie ich mich kenne, kann das aber noch ein Weilchen dauern. Immerhin habe ich schonmal aus Langeweile mit dem Intro für die Videos angefangen:


Meine Absicht war es, eine Art Tarnbemalung eines Panzers nachzuempfinden. Bisher bin ich mit dem Ergebnis ziemlich zufrieden. Wie ich das innere des Logos gestalte bin ich mir noch nicht sicher. Doch um der Kunst willen wird mir schon was einfallen ;)

Freitag, 24. Mai 2013

Königstiger - Laufwerk + Wintertarnung Teil 2

Die Bilder, die ihr hier zu sehen bekommt, habe ich schon vor einem Monat gemacht gehabt. Seither hatte ich einfach nur keine Lust etwas zu schreiben, bzw. am Modell weiterzubasteln. Und beim Versuch vor meinem Urlaub noch etwas zu posten hat der Uploader zu lange gebraucht, weswegen ich irgendwann aufgegeben habe.

Nach dem ich das Modell ja mit Haarspray grundiert hatte und mit der Wintertarnung bemalt hatte, ging ich daran, das Laufwerk mit Schlamm zu verzieren. Dazu ging ich wie schon im letzten Beitrag gezeigt vor. Ich habe die Laufrollen mit verdünntem Bastelleim bestrichen, die Pigmente aufgebracht und mit einem Pinsel verschmiert. Mit einem Papier Küchenrolle habe ich die überschüssigen Pigmente wieder entfernt, bzw. in die Vertiefungen eingerieben:


 Als alles getrocknet war, habe ich das Laufwerk an der Wanne befestigt. Zuerst habe ich darauf geachtet, dass sich auch alle Räder problemlos drehen, weil ich den Panzer mit beweglichem Fahrwerk basteln wollte.


Nachdem ich mir aber überlegt hatte, dass ich den Panzer mit der Besatzung auf einem Diorama aufstellen wollte, musste die Kette natürlich durchhängen. Das ging bei dieser Kunststoffkette natürlich nur, wenn man sie an den Laufrollen festklebt. Also war der ganze Aufwand umsonst. Jetzt kleben die Ketten an zwei Punkten an den Laufrollen und lässt sich nicht mehr bewegen. Im Nachhinein bin ich aber mit der Entscheidung zufrieden, weil der Panzer so echter wirkt. Irgendwo hatte ich gelesen, dass die Kette richtig gespannt ist, wenn sie auf der zweiten Laufrolle aufliegt. Also habe ich versucht, das so darzustellen:


 Nun könnt ihr auch den Grund für die Haarspraytechnik sehen. Durch die Schicht Haarspray lässt sich die oberste Schicht Farbe leicht durch anfeuchten und einem Pinsel wieder entfernen. So habe ich mit verschiedenen Utensilien versucht, einen gebrauchten Eindruck zu erwecken. Bei der Lukenöffnung auf der Wanne ist mit das ganz gut gelungen, als ich diese einfach über die Wanne gezogen habe:


Am Zimmerit war es ziemlich schwer, die Farbe soweit zu entfernen, dass man den Tarnanstrich darunter wieder gut sehen konnte. Daher habe ich mich auf Ecken und Kanten konzentriert und ein paar andere Stellen wie zum Beispiel das Schutzblech vorne links. Im großen und ganzen macht der Panzer so einen ganz guten Eindruck:


Mittlerweile habe ich auch alle Abziehbilder außer dem "Anneliese"-Schriftzug angebracht. Man kann bei genauem Hinschauen sogar noch die alten Turmbeschriftungen und das Balkenkreuz unter dem Winteranstrich sehen:


Nächster Schritt wird sein, die Werkzeuge und das Zubehör fertig zu bemalen und am Panzer zu befestigen. Natürlich fehlt noch der Anneliese-Schriftzug, der dem Panzer erst das gewisse Etwas gibt und wenn dann soweit alles fertig ist, gehts an die Besatzung. Die sieht man im Hintergrund übrigens bereits weiß grundiert.