Donnerstag, 9. Juni 2016

Sturmpanzerwagen A7V - Bemalung der Inneneinrichtung Teil 1

So wie es derzeit aussieht, kann ich mein Versprechen bezüglich dem regelmäßigeren Beitrag schreiben einhalten.
Als erstes habe ich mit den Patronengurten begonnen. Um die Gurte etwas realistisch erscheinen zu lassen, wollte ich den Gurt in einem Leinenton darstellen. Dafür habe ich einfachheitshalber "Cremeweiß" von ammo of mig verwendet. 


Die Patronen selbst habe ich nach Anleitung in "Bronze" von Revell bemalt. Da ich kein Messing da hatte, dachte ich die Farbe ich sicher nicht ganz falsch. Für meinen nächsten Projekte habe ich allerdings gleich eine Messingfarbe für Patronen und Geshosse gekauft.
Um die Patronen so genau wie möglich zu bemalen habe ich meine alte Lupe ausgegraben. Die hatte ich damals zu meinem ersten Herr der Ringe Tabletop-Heft bekommen. Sie ist zwar etwas in die Jahre gekommen, funktioniert aber noch super. Abschließend habe zum Washen das "Wash for Interior" von ammo of mig verwendet.


Als zweites Inneneinrichtungsteil in diesem Beitrag habe ich die Gewehre bearbeitet. Die Grundbemalung besteht aus "Holzbraun" von Revell, sowie "Boltgun Metal" von Games Workshop. Auch diese Kleinteile habe ich unter der Lupe bemalt und finde dass man dadurch doch feinere Ergebnisse erhält als mit dem bloßen Auge.


Hier eine Gegenüberstellung der Grundbemalung und der gealterten Gewehre. Für die Alterung habe ich wie schon bei meinem Königstiger "Anneliese" das "Track Wash" von  ak interactive verwendet. Dadurch bekommt man doch eine einigermaßen schöne Holzmaserung die realistisch aussieht in kurzer Zeit. Zuerst hatte ich mir überlegt mehrere Brauntöne sowie gelb und weiß zu verwenden wie bei der Holzabdeckung des Bergepanzers, allerdings erschien mir das hier zu aufwändig und ich bin vom Ergebnis doch recht überzeugt.


Parallel habe ich mit den Maschinengewehren begonnen. Grundiert habe ich den Körper mit "Schwarz seidenmatt" von Revell wie in der Anleitung angegeben. Die Halterungen wiederum in der Innenfarbe Cremeweiß. Die Holzteile wie bereits bei den Gewehren mit Holzbraun. Den Drehkörper habe ich in der Außenfarbe bemalt, da dieser später von außen auch sichtbar ist.


Die Alterung habe ich folgendermaßen gestaltet: Die Holzteile mit Track Wash, die Halterungen mit Wash for Interior. Das Maschinengewehr selbst habe ich mit Boltgun Metal trockengebürstet. 


Beim Testsetzen ist mir aufgefallen, dass ich die Maschinengewehre gar nicht mehr in die Öffnung setzen kann, weil ich schon beide Blenden angeklebt habe. Kurzerhand müssten diese nochmal entfernt werden und werden später wieder angeklebt.


Für die Außenfarbe habe ich zwischenzeitlich mal ausprobiert ob sich die beiden Farben von Revell unterscheiden. Rechts die Emailfarbe, links die Acrylfarbe. Die Acrylfarbe wirkt etwas heller, was mir eigentlich etwas besser gefällt, allerdings reflektiert es das Licht etwas mehr, was mir nicht so gut gefällt. Dies würde sich natürlich mit einem matten Klarlack reduzieren lassen. Vorteil an der Acrylfarbe ist auch, dass sie sich einfacher verarbeiten lässt. Ich bin noch unentschlossen, muss mich aber bald entscheiden. Die große Kanone hat es nun doch nicht mehr in diesen Beitrag geschafft, der nächste kommt aber bald ;-)

Freitag, 3. Juni 2016

Sturmpanzerwagen A7V - Grundierung + Erste Bemalung

Diese Mal habe ich mir fest vorgenommen, öfter einen Beitrag über den Baufortschritt des Sturmpanzerwagens zu schreiben. Dazu habe ich ein paar Detailbilder gemacht und werde schrittweise das Vorgehen erklären.


Zuallererst habe ich alle Kleinteile sowie die Innenseiten des Panzers weiß grundiert. Dazu habe ich "Skull White" von Games Workshop verwendet. Leider war das Spray frühzeitig leer und ich musste mit einer noch vorhandenen Dose von Tamiya weiter grundieren. Dieses hat gespuckt und war zudem noch weiß glänzend. Habe mir aber gleich das "Matt White" von Army Painter bestellt. Mit diesem Grundierspray reicht es einmal drüber zu gehen. Es müssen nicht alle Flächen komplett deckend besprüht werden. Eine Grundierung ist aus dem Grund sinnvoll, weil dadurch die eigentliche Farbschicht sich besser verteilt, hält und optisch besser wirkt.


Da ich den Innenraum gemäß Anleitung hell beziehungsweise weiß bemalen wollte, bot sich eine weiße Grundierung natürlich an. Aus diesem Grund habe ich die Außenseite sich nicht gleich grundiert, da diese in "Panzergrau" von Revell bemalt werden soll und somit eine schwarze Grundierung geeigneter ist.


Als nächsten Schritt habe ich alle Kleinteile sowie die Innenseiten des Panzers mit "Cremeweiß" von ammo of mig grundiert. Im Bild oben sieht man schön den Unterschied zwischen der Sprühgrundierung und dem eigentlichen wärmeren Farbton. Alle Details habe ich allerdings noch nicht in Cremeweiß bemalt, da ich mir teilweise noch nicht sicher bin in welchen Farben ich die Inneneinrichtung gestalte.


Damit die Sitze vor den Maschinengewehren komplett fertig gemacht werden können, fehlen noch die Munitionsboxen. Diese habe ich mit "Dünkelgrün" von Revell grundiert. Diese Farbe habe ich gefühlsmäßig ausgewählt. In der Anleitung stand die Farbe mit "field green", welche ich nicht identifizieren konnte. Die Farbe von Revell schien mir daher ein guter Ersatz. Anschließend habe ich die Sitze sowie die Boxen gleich gealtert. 


Für die Abnutzung der Sitze habe ich diese mit "Mausgrau" von Revell trockengebürstet. Bei den Boxen habe ich "Boltgun Metal" von Games Workshop benutzt um die Kanten aufzuhellen. Probeweise habe ich auch einen Bleistift benutzt und damit über die Kanten gestrichen. Dies führte zum selben Ergebnis. Für das Washing der Sitze habe ich "Interior Wash" von ak interaktive verwendet. Bei den Boxen musste ich ein anderes Washing verwenden, da der Grundton schon dunkler war und das Washing ansonsten nicht zu sehen gewesen wäre. Aus diesem Grund habe ich hier "Wash Brown Blue" von ak interaktive verwendet.


So sehen nun die fertiggestellten Sitze aus. Die Munitionsboxen habe ich vorsichtig in die Ablagen geklebt und unterschiedlich ausgerichtet, um etwas Leben hineinzubringen. Die Sitzflächen hatte ich zuerst auf der falschen Seite trockengebürstet, habe den Fehler dann behoben indem ich die gesamte Fläche durchgehend trockengebürstet habe. Im nächsten Beitrag werde ich dann über die Bemalung der Maschinengewehre, Gewehre und der großen Kanone berichten.